Warntag 2026

Landesweiter Warntag 2026: Vorbereitung auf Extremsituationen

Am 12. März 2026 um 10 Uhr findet der landesweite Warntag statt. An diesem Tag werden Sirenen, Warn-Apps sowie Warnmeldungen auf Mobiltelefonen ausgelöst. Ziel ist es, die technischen Warnsysteme zu testen und gleichzeitig die Bevölkerung für mögliche Gefahrenlagen zu sensibilisieren.

Der Warntag soll darauf aufmerksam machen, wie wichtig eine gute Vorbereitung auf außergewöhnliche Situationen ist. Extreme Wetterereignisse, längere Stromausfälle oder andere Notlagen können jederzeit auftreten.

Information durch die Verbandsgemeindefeuerwehr

Anlässlich des Warntages informiert die Verbandsgemeindefeuerwehr über ihre Social-Media-Kanäle zu wichtigen Fragen der persönlichen Vorsorge:

  • Wie verhalte ich mich in Extremsituationen?
  • Wie kann ein sinnvoller Vorrat aussehen?
  • Wo sollten wichtige Dokumente sicher aufbewahrt werden?
  • Welche Anlaufstellen gibt es im Notfall?

Vorsorge für den Notfall

Eine gute Vorbereitung hilft dabei, in Krisensituationen ruhig zu bleiben und handlungsfähig zu sein. Wer vorbereitet ist, kann sich und andere versorgen, bis Hilfe eintrifft. Gleichzeitig werden dadurch Rettungskräfte entlastet, sodass sie Menschen helfen können, die sich nicht selbst helfen können.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, dass Haushalte möglichst in der Lage sein sollten, sich bis zu zehn Tage selbst zu versorgen. Bereits ein Vorrat für mindestens drei Tage stellt jedoch einen wichtigen ersten Schritt dar.

Lebensmittel- und Wasservorrat

Ein sinnvoller Vorrat umfasst vor allem haltbare Lebensmittel, die ohne Kühlung gelagert werden können. Empfehlenswert sind außerdem Lebensmittel, die ohne oder mit nur kurzer Kochzeit zubereitet werden können.

Beim Wasservorrat wird empfohlen, etwa zwei Liter pro Person und Tag einzuplanen – davon rund 0,5 Liter zum Kochen. Auch Haustiere sollten dabei berücksichtigt werden.

Wichtige Dokumente griffbereit halten

Für den Fall, dass das Haus kurzfristig verlassen werden muss, sollten wichtige Dokumente sicher und griffbereit aufbewahrt werden – idealerweise in einem feuer- oder wasserdichten Behälter.

Dazu zählen unter anderem:

  • Personalausweis und Geburtsurkunden
  • Versicherungsunterlagen
  • Kaufverträge oder Grundbuchauszüge
  • Zeugnisse und Qualifikationsnachweise
  • Vollmachten oder gerichtliche Dokumente
  • medizinische Unterlagen und Impfausweis
  • persönliche Erinnerungsstücke wie Fotos

Hilfsanlaufstellen im Notfall

Bei einem länger andauernden und flächendeckenden Stromausfall (Blackout) kann es dazu kommen, dass Mobilfunk- und Telefonnetze ausfallen. In diesem Fall richtet die Verbandsgemeindefeuerwehr sogenannte Hilfsanlaufstellen in den betroffenen Gemeinden ein.

Dort können Bürgerinnen und Bürger:

  • einen Notruf absetzen
  • Informationen erhalten
  • Unterstützung anfordern

Über die Standorte dieser Anlaufstellen wird die Bevölkerung im Ernstfall informiert.

Checkliste zur persönlichen Vorsorge

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe stellt eine ausführliche Checkliste zur Vorbereitung auf Notfälle und Katastrophen bereit. Diese kann dabei helfen, die eigene Vorsorge zu überprüfen und sinnvoll zu ergänzen.

Weitere Informationen:
https://bks-portal.rlp.de/startseite/gefahrenabwehr/warnung
https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/warnung-vorsorge_node.html

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