Stationen Herdorfer Geschichte

Die VHS Herdorf lädt ein zur Vortragsreihe:
STATIONEN HERDORFER GESCHICHTE – Von Fotokunst bis Erinnerungskultur

Am kommenden Mittwoch, 12. November, startet eine Vortragsreihe der VHS zu verschiedenen Themen der Herdofer Geschichte. An diesem ersten Abend geht es zunächst um das Thema „Vergessene Lebenswege – Herdorfer Opfer der NS-„Euthanasie“ zwischen Archivquelle und gesellschaftlicher Verantwortung“.

Carsten Trojan, der sich intensiv mit der Geschichte des Hellerstädtchens beschäftigt hat, und auch die Verlegung zahlreicher Stolperstein in Herdorf mit initiierte, beleuchtet in seinem  Vortrag die aus Herdorf stammenden Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen und rekonstruiert ihre Lebenswege anhand bislang unveröffentlichter Patientenakten, Fotos und regionaler Archivfunde. Dabei wird erläutert, wie Ideologie und Praxis der NS-Gesundheitspolitik zur systematischen Ermordung von Menschen mit Behinderung führten und welche Spuren dies bis heute hinterlässt.

Weitere Termine dieser Reihe:
Mittwoch, 26. November  „Herdorf – Das Mekka der Fotografie“
Mittwoch, 28. Januar 2026 „Zwangsarbeit und Kriegsverbrechen in Herdorf“

Die Vorträge  finden jeweils  um 18 Uhr  im Ratssaal im Rathaus Herdorf statt und dauern etwa eine Stunde. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Infos erteilt die vhs Herdorf (Tel: 02744-922317 oder  vhs@herdorf.de).

Teilen: