Am vergangenen Wochenende sind, im wahrsten Sinne des Wortes, zwei „schwere“ Baustellen so gut wie fertig geworden
In Herdorf hat ein besonderes Stück Industriegeschichte einen neuen Ehrenplatz erhalten: Die 29 Tonnen schwere Ofensau der ehemaligen Alten Hütte wurde von der Bollnbach an ihren neuen Standort vor das Hüttenhaus umgesetzt. Die Firma Dornseiff aus Burbach übernahm den anspruchsvollen Transport des einzigen erhaltenen Relikts des 1968 stillgelegten Hochofens. Künftig wird der eiserne Zeitzeuge vor dem Hüttenhaus eindrucksvoll präsentiert. Bodenlampen sowie eine Umrandung aus Pflastersteinen und Schotter sollen die Fläche rund um die Ofensau noch verschönern. Die Arbeiten dazu sind in den kommenden Wochen geplant, damit die Ofensau auch zeitnah in Szene gesetzt werden kann.
Auch an der Alten Hütte selbst tut sich etwas: Am Samstagmorgen, 6. Dezember 2025, wurde dort eine neue Fußgängerbrücke eingesetzt. Die elf Tonnen schwere, fast 30 Meter lange Fachwerkbrücke der Stahlbaufirma Röger GmbH aus Dillenburg, unterstützt durch die Firma Dornseiff, überspannt künftig die Heller zwischen Alter Hütte und Stahlert. Sie ersetzt die marode Holzbrücke, die bereits vor Jahren gesperrt und vom Bauhof zurückgebaut worden war. Rund 180.000 Euro investiert die Stadt in den neuen Übergang. Letzte Restarbeiten sind auch hier noch zu erledigen, sodass eine Freigabe der Brücke zeitnah avisiert ist, wenn die Witterungsverhältnisse es zulassen.
Sobald beide Baustellen final abgeschlossen sind, werden wir dazu einen gesonderten, ausführlichen Bericht veröffentlichen.
Stadtbürgermeister Uwe Geisinger bedankt sich „bei allen beteiligten Unternehmen, dem Bauhof sowie den Mitarbeitenden des Rathauses für den reibungslosen Verlauf und vor allem der Herdorfer Bevölkerung für ihr Verständnis rund um die notwendigen Sperrungen.“









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