Neue Brücke an der „Alten Hütte“ ist jetzt freigegeben!
Nach fast zwei Jahren Planungs- und Umsetzungszeit ist es nun so weit: Die Restarbeiten an der neuen Brücke an der Alten Hütte sind abgeschlossen. Die Brücke ist offiziell freigegeben und kann genutzt werden. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie zeitintensiv kommunale Bauvorhaben sein können – und dass Verzögerungen nicht immer bei der Stadt liegen. Beispielsweise wurden für die Umsetzung und Installation der Brücke fünf Anbieter angefragt, jedoch ging nur ein Angebot im Rathaus Herdorf ein. Realisiert wurde das Bauwerk schließlich von einem regionalen Unternehmen aus Dillenburg. Die Gesamtkosten belaufen sich in diesem Projekt auf rund 180.000 Euro.
Die neue Brücke ist barrierefrei und bietet ausreichend Platz – zwei Personen können problemlos passieren, ebenso Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer. Fahrradfahrer werden gebeten, ihr Rad zu schieben.
Stadtbürgermeister Uwe Geisinger betont: „Das Projekt ‚Neue Brücke an der Alten Hütte‘ ist ein gutes Beispiel dafür, wie viele Schritte, Zeit und Geduld schon mal nötig sind, bis ein solches Vorhaben umgesetzt wird. Umso mehr freue ich mich, dass wir nun eine sichere, barrierefreie und vor allem zukunftsfähige Lösung realisieren konnten, die in den nächsten Jahren genutzt werden kann. Vielen Dank für Ihre Geduld – und gute Wege über die neue Brücke!“
Bauhofleiter Jörg Schmidt:„Die Restarbeiten sind jetzt abgeschlossen, die Brücke ist freigegeben. Auf der Hellerseite im Bereich ‚Stahlert‘ Richtung Bollnbach sind die Wege witterungsbedingt aktuell noch etwas ramponiert. Diese werden im neuen Jahr vom Bauhof wieder glatt gezogen, ein Teilstück zusätzlich geschottert. Außerdem stehen im kommenden Jahr noch Arbeiten an der Elektrik für die Beleuchtung an den Brückeneingängen und auf der Brücke selbst an. Hier laufen derzeit noch Abstimmungen mit Westnetz und lokalen Elektrikbetrieben um gemeinsam die beste Lösung zu finden. Die Barrieren an der Böschung zur Heller bleiben aus Sicherheitsgründen aktuell so bestehen, werden im neuen Jahr aber durch langlebige Holzbarrieren ersetzt.“