In den vergangenen Tagen waren im Herdorfer Stadtgebiet wieder Wildschweine unterwegs. Unter anderem haben die Tiere im Stadtpark „Parc St. Laurent du Pont“ ihre Spuren hinterlassen und an verschiedenen Stellen Grün- und Wiesenflächen regelrecht „umgegraben“.
Auch auf weiteren Wiesenflächen im Stadtgebiet wurden entsprechende Schäden festgestellt.
Schäden im Stadtpark: Entwicklung wird zunächst beobachtet
Der städtische Bauhof ist bereits über die betroffenen Flächen informiert. Bevor mit der Instandsetzung begonnen wird, soll jedoch zunächst beobachtet werden, ob die Wildschweine die Flächen in den kommenden Tagen erneut aufsuchen. So soll vermieden werden, dass gerade wiederhergestellte Bereiche unmittelbar erneut beschädigt werden.
„Unser Bauhof hat die Schäden im Stadtpark im Blick. Wir werden jetzt zunächst beobachten, ob die Wildschweine regelmäßig zurückkehren. Sobald sich die Situation beruhigt hat, werden wir uns um die Instandsetzung der betroffenen Flächen kümmern“, erklärt Stadtbürgermeister Uwe Geisinger.
Was tun bei einer Begegnung mit Wildschweinen?
Grundsätzlich gilt: Ruhe bewahren, Abstand halten und den Tieren ausreichend Platz lassen.
Nicht nähern: Wildschweine keinesfalls anfassen, bedrängen oder vertreiben.
Langsam zurückziehen: Nicht hektisch reagieren oder weglaufen. Ruhig Abstand vergrößern und den Tieren einen Fluchtweg lassen.
Vorsicht bei Frischlingen: Wer Jungtiere sieht, sollte besonders viel Abstand halten. Die Bache befindet sich meist in der Nähe und kann ihren Nachwuchs verteidigen.
Hunde unter Kontrolle halten: Insbesondere in Bereichen, in denen Wildschweine gesichtet wurden, sollten Hunde angeleint bzw. sicher geführt werden.
Nicht füttern: Wildschweine und andere Wildtiere dürfen nicht gefüttert werden. Dadurch können sie ihre natürliche Scheu vor Menschen verlieren.
Wildschweine meiden Menschen normalerweise. Fühlen sie sich jedoch bedrängt, eingeengt oder sehen sie ihren Nachwuchs bedroht, können sie sich verteidigen.
Die Stadt Herdorf bittet daher insbesondere Spaziergängerinnen und Spaziergänger sowie Hundehalterinnen und Hundehalter um erhöhte Aufmerksamkeit.