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Der Weg zum Schwerbehindertenausweis und Neuerungen aufgrund der Versorgungsmedizin-Verordnung

Kurs-Nr.: 10505, Inhalt:  Vortrag

Wenn Menschen an einer körperlichen, seelischen oder geistigen Behinderung bzw. Krankheit leiden, dann sind damit für sie häufig Nachteile verbunden. Deshalb stärkt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz die Rechte aller behinderten Menschen sowohl im Beruf als auch im täglichen Leben.

Trotz dieses generell bestehenden Benachteiligungsverbotes für die Gruppe der behinderten Menschen, ist es durchaus sinnvoll, wenn die Behinderung und ihre Schwere durch einen Bescheid des Amtes für soziale Angelegenheiten anerkannt wird. Mit diesem Nachweis können so genannte Nachteilsausgleiche in Anspruch genommen sowie weitere Rechte wahrgenommen werden.

Frau Susanne Heiler, Rechtsanwältin mit eigener Kanzlei in Weitefeld mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Arbeits- und Sozialrecht wird in ihrem Vortrag insbesondere auf folgende Fragestellungen eingehen:

  • Wo stelle ich den Antrag?
  • Wie errechnet sich der Grad der Behinderung?
  • Was bedeuten die einzelnen Merkzeichen wie z. B. G, B, aG, H, RF etc.?
  • Was bedeutet der Begriff „Heilungsbewährung“?
  • Wann werde ich von der Rundfunkgebührenpflicht befreit?
  • Wann darf ich auf einem Behinderten-Parkplatz parken?
  • Welche Steuerermäßigungen kann ich in Anspruch nehmen?
  • Wann habe ich als behinderter Mensch Anspruch auf Sonderkündigungsschutz und Zusatzurlaub?
  • Hat die Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft Einfluss auf Rentenangelegenheiten oder Pflegegeldleistungen oder auf Leistungen der Krankenkasse?

Der Vortrag befasst sich außerdem mit den aktuellen Änderungen der Versorgungsmedizin-Verordnung, insbesondere mit den damit verbundenen Neuregelungen zur Schwerbehinderteneigenschaft von Diabetikern und den Herabstufungen bei der ein- oder beidseitigen Versorgung mit künstlichen Knie- oder Hüftgelenken.

 Der Besuch des Vortrags ist kostenfrei!

Kursdetails
Ort: Rathaussaal
Referentin: Susanne Heiler, Rechtsanwältin, Weitefeld
Termin: Dienstag, 06. März 2012, 19.00 Uhr